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Krisengebiet

Beirut-Explosion: Ein Russe, die heiße Ware und die Terrormiliz Hisbollah?

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Warum wurde das hochexplosive Ammoniumnitrat im Hafen über Jahre gelagert? Und welche Rolle spielt die Hisbollah bei dieser Katastrophe?

Momentaufnahme aus Beirut – Foto: Patrick Baz

Über die Katastrophe von Beirut

Das Stadtbild erinnert an Aufnahmen von Dresden aus dem zweiten Weltkrieg. Beirut, die Hauptstadt von Libanon, versinkt in Chaos. Zwei Explosionen haben vergangenen Dienstag massive Zerstörungen angerichtet. Knapp 200 Tote hat das Land nach dem tragischen Zwischenfall zu beklagen, hinzukommen etwa 5.000 Verletzte und 300.000 Obdachlose, die ihre Wohnung verloren haben.

Im Hafen hat sich nach der Explosion ein 43 Meter tiefer Krater im Boden gebildet. Laut der amerikanischen Erdbebenwarte USGS verzeichnete die Explosion eine Erdbebenstärke 3,3 nach Richterskala. Die libanesische Bevölkerung kocht vor Wut und Zehntausende gingen am Wochenende auf die Straße und haben mehrere Regierungsgebäude gestürmt. Pensionierte Armeeoffiziere bilden das Rückgrad der Protestbewegung (siehe auch yahoo news)

252,7 Millionen Euro für den Libanon

Bei der internationalen Geberkonferenz am Wochenende hat Frankreich 252,7 Millionen Euro als kurzfristige Soforthilfe für den Libanon zusammenbekommen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte das rund zweieinhalbstündige Treffen mit den UN kurzfristig organisiert. Es nahmen Vertreter von mindestens 36 Staaten und Organisationen an der Videokonferenz teil. Durch direkte Auszahlung an Hilfsorganisationen soll sichergestellt werden, dass das Geld nicht im Sumpf der Korruption versickert.

Hisbollah als Drahtzieher?

Nach Angaben von Regierungschef Hassan Diab befand sich das Ammoniumnitrat jahrelang ungesichert in einer Lagerhalle im Hafen. Mittlerweile wurden 21 mutmaßliche Verantwortliche festgenommen.

Ein russischer Geschäftsmann, Igor Gretchuschkin, schickte den Frachter in den Libanon. Der Schiffeigner ließ 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat im Oktober 2013 in die Hauptstadt Beirut bringen. Laut aktuellem Informationsstand hätte die „heiße Ware“ weiter nach Mosambik befördert werden sollen. Doch der Kunde dort meldete sich nicht mehr, nachdem das Schiff in Beirut konfisziert wurde.

Im Verdacht steht nun wiederkehrend die militante Hisbollah. Diese hätte die Entladung der Chemikalien eingefädelt, um mit dem Material, beispielsweise Bomben zu bauen oder generell Sprengstoff herzustellen. Unabhängig von der Intention war es grob fahrlässig, den gefährlichen Stoff in nächster Nähe zur Innenstadt zu lagern.

Wunder: Frau bringt Sohn während Explosion zur Welt

Fass ohne Boden Chefredakteur. #investigativ #Innenpolitik #Krisengebiet #Nachrichtendienst #OSINT #COVID-Veteran Threema: C5KWTPMV

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